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Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner

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Jahr: 2014
Verlag: e-artnow
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Inhalt

Der etwa 40-jährige, früh verwitwete Oberst Jegor Rostanew lebt auf dem von ihm geerbten Landgut Stepantschikowo zusammen mit seinen beiden Kindern sowie seiner ebenfalls verwitweten Mutter. Ebenfalls auf Rostanews Landgut lebt Foma Opiskin, früher ein unbedeutender Beamter, nun ein völlig untalentierter Schriftsteller, der jedoch seinem Werk und seiner eigenen, völlig nichtigen Persönlichkeit auf eine narzisstische Weise extrem viel Bedeutung beimisst. Als die heimliche Liebe Rostanews zu der viel jüngeren Gouvernante Nastenka mehr oder weniger offenbar wird, will seine Mutter, die mögliche Ehe der beiden verhindern und besteht darauf, dass ihr Sohn stattdessen eine alternde Millionenerbin heiratet. Der charakterlose und gutmütige Rostanew, schreibt auf deren Bestehen seinem Neffen Sergei, er möge nach Stepantschikowo kommen und Nastenka um ihre Hand bitten. Als Foma Rostanew nachspioniert und ihn im Garten bei einem heimlichen Stelldichein mit Nastenka erwischt, stellt er die beiden vor allen Hausbewohnern bloß. Rostanew wirft ihn in einem Wutanfall aus dem Haus, muss jedoch seiner Mutter nachgeben, die ihn weinend anfleht, Foma wieder zurückzuholen. Nachdem er das getan hat, stellt sich Foma großherzig und erteilt Rostanew und Nastenka seinen Segen, wodurch er noch mehr Hochachtung seitens der Bewohner von Stepantschikowo erfährt, die ihm auch Rostanew zollt. Nachdem Foma einige Jahre später verstirbt und Rostanew und Sergei dessen zurückgebliebene Manuskripte in Augenschein nehmen, wird die Nichtigkeit Fomas als Schriftsteller und Künstler endgültig klar.Fjodor Michailowitsch Dostojewski, geboren am 11.11.1821 in Moskau, gestorben am 09.02.1881 in Petersburg. Dostojewski war der Sohn eines Armenarztes, er besuchte 1838-1843 die Ingenieurschule der Petersburger Militärakademie. Anschließend war er im Ingenieur-Departement für Festungsbau beschäftigt. Ab 1845 widmete er sich ganz der schriftstellerischen Tätigkeit. Wegen seiner Teilnahme an einem revolutionären Zirkel wurde er 1849 verhaftet und zum Tode verurteilt. Unmittelbar vor der Erschießung wurde er zu Zwangsarbeit und anschließendem Militärdienst in Sibirien verurteilt. 1859 kehrte er nach Petersburg zurück. Er unternahm 1862-63 und 1867-71 ausgedehnte Reisen nach Deutschland, Frankreich, England und Italien. Vollst. dt. Ausg.

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