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Detektive

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Verfasserangabe: Regie: Rudolf Thome. Drehb.: Max Zihlmann. Kamera: Hubertus Hagen. Musik: Kristian Schultze. Darst.: Ulli Lommel ; Marquard Bohm ; Uschi Obermaier ; Iris Berben ...
Jahr: 2011
Verlag: Frankfurt a. M., Zweitausendeins
Mediengruppe: DVD Erw Spielfilm
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Zweigstelle: RW21 Standorte: DVD-S Krimi Komödie Dete / UG / Musik, Theater, Film Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0

Inhalt

Er gilt als Regisseur leiser, verspielter Filme im Stile der Nouvelle Vague. Rudolf Thomes Filme sind eindringliche Porträts menschlicher Beziehungen, Hoffnungen und Liebe, in denen er Frauen gern selbstbewusst, anmutig und unabhängig in Szene setzt. Mit seinem ersten abendfüllenden Spielfilm "Detektive" gelang Thome eine aufrichtige Charakter- und Milieustudie über die Jugend Ende der 1960er-Jahre. In der lakonischen Kriminalkomödie mit grotesken, ungemein coolen und feinsinnigen Pointen, werden Marquard Bohm und Ulli Lommel als zwei Möchtegerndetektive, die am liebsten attraktive junge Damen beschatten oder noch besser gar nichts tun, von Uschi Obermaier und Iris Berben gehörig um den Finger gewickelt. -
Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
"1968 ist ein bewegtes Jahr. Am 11. April wird auf Rudi Dutschke geschossen. Studenten machen den Springer-Verlag mit seinen monatelangen Hetzkampagnen für das Attentat (mit)verantwortlich. Es kommt zu Straßenschlachten und Angriffen auf das Verlagshaus. Im Mai demonstrieren die Studenten gegen die gerade verabschiedeten Notstandsgesetze und an dem Sternmarsch nach Bonn nehmen 40.000 Demonstranten teil. Im Juni und Juli dieses berühmt-berüchtigten Jahres dreht Rudolf Thome – nach vier Kurzfilmen – seinen ersten Spielfilm. Er heißt „Detektive“ und eine der Hauptdarstellerinnen ist Uschi Obermaier, eine spätere Ikone der 68er-Generation, die im Vorspann noch unter dem Namen Chrissie Malberg geführt wird. Auf den ersten Blick scheint der lakonische Kriminalfilm nichts mit dem (studentischen) Aufruhr im Land gemein zu haben. Aber da gibt es immer wieder so trockene wie mittlerweile legendäre Einzeiler wie „Das ist nicht der Augenblick, um über Privatbesitz zu diskutieren.“ zu hören. Die Wut wird gegen schwarzen Humor getauscht, und das rebellische Lebensgefühl ist ohnehin permanent zu spüren. Auch die zeitgenössische Kritik war vom Film mehr als nur angetan, stellvertretend sei aus Siegfried Schobers Filmkritik in der Süddeutschen Zeitung vom 23. Mai 1969 zitiert: „Ein Film, der wichtig ist, der schön ist, der ernst ist, der spielerisch ist, der anmutig ist, der radikal ist“. Heute überrascht noch immer die Jugendlichkeit und Entspanntheit des Werkes, die sonst nur in den französischen Nouvelle-Vague-Filmen wie beispielsweise Jean-Luc Godards „Außer Atem“ zu finden und spürbar ist." (zweitausendeins.de) (Sprache: D; D für Hörgeschädigte)

Details

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Verfasserangabe: Regie: Rudolf Thome. Drehb.: Max Zihlmann. Kamera: Hubertus Hagen. Musik: Kristian Schultze. Darst.: Ulli Lommel ; Marquard Bohm ; Uschi Obermaier ; Iris Berben ...
Jahr: 2011
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Fußnote: Orig.: BRD, 1969. - FSK: ab 16