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[6]; Mahlzeiten

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Verfasserangabe: Regie und Drehb.: Edgar Reitz. Kamera: Thomas Mauch. Darst.: Heidi Stroh ; Georg Hauke ; Nina Frank ...
Jahr: 2012
Verlag: Frankfurt a. M., Zweitausendeins
Mediengruppe: DVD Erw Spielfilm
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Zweigstelle: RW21 Standorte: DVD-S Drama Mahl / UG / Musik, Theater, Film Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0

Inhalt

"Beim Fotografieren auf dem Werftgelände des Hamburger Hafens begegnen sich Elisabeth und Rolf das erste Mal. Sie verlieben sich, ziehen zusammen. Elisabeth bekommt ihr erstes Kind, bald folgen weitere. Während Elisabeth das Familienleben genießt, gibt Rolf Träume auf und zermürbt allmählich zwischen Beruf und kinderreichem Familienalltag. Eine tödliche Eskalation nimmt ihren Lauf." -
Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
"Der Name des Regisseurs Edgar Reitz wird vor allem mit seinem monumentalen Zyklus "Heimat" (1980-2004) verbunden, doch bereits zwei Jahrzehnte vor dem ersten "Heimat"-Teil drehte Reitz Kurz-, Experimental- und Dokumentarfilme. Reitz war 1962 am Oberhausener Manifest beteiligt, das den alten Film für tot erklärte, und bei Alexander Kluges legendärem Debütfilm "Abschied von gestern" (1966) führte Edgar Reitz zusammen mit Thomas Mauch die Kamera. Nur ein Jahr später debütierte Reitz mit seinem eigenen Spielfilm "Mahlzeiten" – und der Einfluss von "Abschied von gestern" ist unübersehbar. Auch Reitz erzählt von einer starken Frauenfigur, die ihren Platz in der bundesrepublikanischen Wirklichkeit sucht. Anders als Anita G. in "Abschied von gestern" tut es Elisabeth mit den dämonischen Qualitäten einer Femme fatale. Der geliebte Mann ist zum Scheitern verurteilt, könnte man schnell meinen, aber vielleicht is t er nur zu schwach und lebensmüde, um an der Seite dieser vitalen Frau zu bestehen. Wie Alexandra Kluge als Anita G. überzeugt, so fasziniert auch Heidi Stroh als Elisabeth. Mehr noch als bei Kluge spürt man die Verliebtheit des Regisseurs in seine Frauenfigur. Die Kamera beobachtet jeden Wimpernaufschlag, jedes heimliche Lächeln und erst recht den reizvollen Körper. Aber anders als bei Kluge bewundert man diese Frau nicht allein, man kann diese Elisabeth auch richtig hassen – für ihre Wildheit, ihre Unbeständigkeit und für das, was sie ihrem Rolf antut. Oder man kann genauso gut Rolf dafür hassen, dass er nicht gegen die Zermürbung zwischen beruflicher Karriere und kinderreichem Familienalltag rebelliert und dafür, dass er den einfachsten Ausweg sucht. Aber bevor man die beiden hasst, schaut man hingerissen ihrer untergehenden Liebe zu. In Venedig wurde dieser "böse" Liebesfilm 1967 als bestes Erstlingswerk prämiert." (zweitausendeins.de) (Sprache: D; D für Hörgeschädigte. Extras: Edgar Reitz im Gespräch mit Thomas Koebner, Fotogalerie)

Details

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Verfasserangabe: Regie und Drehb.: Edgar Reitz. Kamera: Thomas Mauch. Darst.: Heidi Stroh ; Georg Hauke ; Nina Frank ...
Jahr: 2012
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Fußnote: Orig.: Deutschland, 1966. - FSK: ab 12